Erläuterungen zu unseren Aufgüssen!


Unsere Peelings im Dampfbad:

Olivenöl-Zitronen-Peeling: -Feuchtigkeit für trockene Haut-
Zucker + Olivenöl und Zitronensaft spenden der Haut Feuchtigkeit.

Orange Body Scrub: -Vitamine für die Haut-
Zucker + Orangenöl glätten die Haut, versorgt Sie mit Vitaminen und macht Sie weich.

Honey und Milk: -viel Feuchtigkeit für die Haut-
Milch und Honig geben der Haut viel Feuchtigkeit und macht Sie geschmeidig.

Meersalz-Peeling: -Porentiefe Reinheit-
Meersalz mit ätherischen Ölen wirkt durchblutungsfördernd und antibakteriell, oder spendet Ihrer Haut Feuchtigkeit und macht sie geschmeidig und weich.
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Klassischer Aufguss:
Reine ätherische Aromaöle und das Wedeln ist der Höhepunkt des Saunabadens. Die Öle wirken vitalisierend, erfrischend, ausgleichend und zugleich belebend. Sie erleichtern und vertiefen die Atmung.

Doppelaufguss:
Slivowitz als Duft wird mit Eis auf den Ofen gegeben, der Hitzereiz wird bis zum Höhepunkt ausgeschöpft. Nach dem Aufguss begeben sich die Badenden an die frische Luft zum Abkühlen, Erfrischen und dem Sprung in das kühle Nass (Pool). Dann wird ein Meersalz-Peeling mit ätherischen Ölen gereicht. Die Badenden begeben sich mit dem Peeling auf der Haut wieder in die Sauna und der Aufguss beginnt zum zweiten Mal!

Eis-Aufguss:
Erlesene Aromaöle werden mit Eis auf den Ofen gegeben, dadurch wird der Hitzereiz intensiver. Es wird auch Eis gereicht, womit man sich während des Aufgusses erfrischen kann.

Entspannungs-Aufguss:
genießen Sie bei leiser, für die Sinne beruhigende Musik die totale Entspannung.

Erlebnis-Aufguss:
Sauna wird zum Ritual -> eine ganz spezielle Komposition aus verschiedenen Aufguss-Elementen, die zu einem Erlebnis werden.

Heißwasser-Aufguss:
Belebende Düfte werden mit Heißwasser aufgegossen, die sofort aufsteigenden Dämpfe verstärken den Saunaeffekt.

Eisblock:
Die in einem Eisblock enthaltenen ätherischen Aromaöle verdampfen langsam und gleichmäßig, genießen Sie das Saunabaden in vollen Zügen.


Kneippguss - "Vollguss":
Kaltwasseranwendungen sind ein wichtiger Bestandteil des Saunabadens. Das Wechselbad Sauna kombiniert kräftige Heiß- und Kaltreize und stellt auf diese Weise ein intensives Gefäßtraining dar, dass „abhärtend“ aber auch kreislaufanpassend, stoffwechselanregend und vegetativ stabilisierend wirkt.
Nach dem wärmeintensiven Aufenthalt im Saunaraum beginnt die Abkühlphase an der frischen Luft, um zunächst die Atemwege abzukühlen. Diese erste Abkühlung sollte kurz sein und darf keinesfalls zum Frösteln führen. Gleich danach erfolgt die zweite mit Kaltwasser. Dadurch ziehen sich unter anderem die Blutgefäße der Haut zusammen und die Herzfrequenz beruhigt sich. Hier empfiehlt sich neben der Schwallbrause alternativ der erweiterte Kneipp’sche Vollguss, der drei Zwecken dient: den Schweiß abspülen, Wärme entziehen und einen Kaltreiz auslösen. Dazu wird ein Gummischlauch mit einer Länge von mindestens 1,5 m und einem Durchmesser von ¾ Zoll oder ein Gießhandstück benötigt – ein gleichförmiger, weicher, voller Wasserstrahl, zirka vier bis fünf Zentimeter hoch, soll die Haut ummanteln. Die zweckmäßige Entfernung der Schlauchmündung vom jeweiligen Körperteil beträgt fünf bis zehn Zentimeter. Keinesfalls darf das Wasser auf den Körper aufprallen oder spritzen. Das Gusstempo ist etwas schneller als beim therapeutischen Kneippguss.

Zuerst werden die Körperrückseite und dann die Vorderseite abgegossen. Der Guss beginnt stets auf der rechten Körperseite von der Peripherie (Füße, Hände) zum Rumpf hin ausgeführt. Man beginnt am rechten Fuß, führt den Wasserstrahl über Unter- und Oberschenkel zum Gesäß und an der Innenseite des Beines wieder abwärts. Das Gleiche geschieht mit links. Dann folgen rechte Hand – Arm – Schulter – rechte Rückenpartie bis zur Hüfte und die Wiederholung auf der linken Seite. Anschließend wird die Vorderseite in gleicher Weise abgegossen, und zum Schluss kommen Hals, Nacken und Gesicht an die Reihe.

Vorsicht ist jedoch bei Neigung zur Auskühlung geboten. Kalte Füße sind zu vermeiden. Auch sollte man nach dem Saunaguss nicht unangekleidet herumstehen. „Untrainierte“ mit einem labilen Kreislauf sollten nicht gleich mit dem Vollguss beginnen, sondern sich langsam durch Teilgüsse – Knieguss, Armguss, Schenkelguss – an den Wechselreiz gewöhnen. Vor dem Vollguss sollte die Herz- und Stirngegend abgekühlt werden. Alternativ kann das Tauchbecken benutzt werden, sofern vorher der Schweiß abgespült wurde und kein Befund auf krankhaften Bluthochdruck vorliegt. Liegt dieser vor, sollte nur kühl abgossen werden. Wichtig für die Wiedererwärmung ist ein sich an die Abkühlmaßnahmen anschließendes zirka 40 Grad Celsius warmes, knöchelhohes Fußbad, da dieses die Blutgefäße im ganzen Hautgebiet wieder erweitert. Voll wirksam im Sinne eines gezielten Gefäßtrainings werden die Fußwärmbäder, wenn man sie mehrmals im Wechsel mit erneuten Kaltanwendungen durchführt. Sie fördern dann den Hautstoffwechsel und verbessern die Wärmeregulation des Körpers. Außerdem hat die schnelle Erweiterung des arteriellen Blutgefäßnetzes den Vorteil, dass die leicht erhöhte Körperkerntemperatur wieder auf den Normalwert sinkt. Kneipp’sche Wasseranwendungen eignen sich jedoch nicht nur zur Abkühlung in der Sauna, sie sind auch ein beliebtes Mittel zur „Abhärtung“ für die regelmäßige Anwendung zu Hause. Befindlichkeitsstörungen und selbst Begleiterscheinungen von Krankheiten können damit gezielt behandelt werden: So ist der Abguss nach Kneipp vor allem bei Stoffwechsel-störungen, Müdigkeit usw. besonders geeignet. Das warme Fußbad empfiehlt sich etwa bei Schlafstörungen und chronischen Infekten der oberen Luftwege, bei Abwehrschwäche oder chronisch kalten Füßen, da es durchblutungs- sowie schlaffördernd, beruhigend und – über einen Fernreiz – auch reflektorisch entspannend auf die Bauch- und Beckenorgane wirkt. Jeder Mensch jeden Alters, ob gesund oder krank, kann mit den Mitteln der Kneipp-Wassertherapie, fein dosiert, seine Abwehrfähigkeit und Lebensqualität verbessern sowie Körpergefühl und Wohlbefinden deutlich steigern.


Saunaguss als erweiterter Kneippscher Vollguss Anwendung
Als „Abhärtungsübung“ für gesunde Personen nach der Sauna; bei Stoffwechselstörungen, insbesondere in Kombination mit Übergewicht, z.B. Harnsäure-Stoffwechselstörung (Gicht), Zuckerstoffwechselstörungen (Diabetes mellitus), Fettstoffwechselstörungen (Hypercholesterinämie, Hypertriglyzeridämie).

Kontraindikationen
Allgemeine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), Kreislaufstörungen.

Wirkung
Vegetativ stabilisierend, stoffwechselanregend, kreislaufanregend, atmungsanregend.

Was wird dazu benötigt?
Gummischlauch: Länge mind. 1,5m; Durchmesser ¾ Zoll oder Gießhandstück Besondere Bemerkungen Untrainierte sollten nie mit dem Vollguss beginnen! Langsamer Aufbau des Trainings durch kleine Teilanwendungen.

Vorgehen/Technik

Körper-Rückseite

rechtes Bein:
Beginn am rechten Fußrücken, an der Außenseite des Beines aufwärts bis zum Gesäß an der Innenseite des Beines wieder abwärts
linkes Bein:
Beginn am linken Fußrücken, an der Außenseite des Beines aufwärts bis zum Gesäß an der Innenseite des Beines wieder abwärts
rechter Arm: an der Außenseite aufwärts bis zur Schulter, kurz verweilen (2/3 der Wassermenge läuft nach vorne über die Schulter, 1/3 über die Schulter nach hinten ab) in Schulterhöhe mehrmals von rechts nach links überwechseln (2/3 des Wassers läuft nach vorne ab, 1/3 nach hinten!) abwärts über rechte Rückenseite bis zur Leiste und überwechseln zur linken Hand
linker Arm: an der Außenseite aufwärts bis zur Schulter, kurz verweilen (2/3 der Wassermenge läuft nach vorne über die Schulter, 1/3 über die Schulter nach hinten ab) abwärts über linke Rückenseite – Innenseite des linken Beines


Körper-Vorderseite

rechter Arm: an der Außenseite aufwärts bis zur Schulter (1/3 des Wassers läuft zum Rücken ab, 2/3 nach vorne über die Brust) abwärts an der rechten Brustseite bis zur Leiste und überwechseln zur linken Hand
linker Arm: an der Außenseite aufwärts zur Schulter (1/3 des Wassers läuft zum Rücken ab, 2/3 nach vorne über die Brust) in Schulterhöhe mehrmals von rechts nach links überwechseln (1/3 des Wassers läuft nach hinten ab, 2/3 nach vorne) danach auf der linken Seite der Brust abwärts, mehrmaliges Umkreisen des Bauches im Uhrzeigersinn (Leibspirale) danach an der Außenseite des linken Beines abwärts

Abschließend beide Fußsohlen begießen

Wichtig
Vor dem Saunaguss Herz- und Stirngegend abkühlen! Wird der Vollguss zur Abkühlung nach dem Saunagang angewendet, zügig und ohne Pause vorgehen.
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